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Lavendelblüten Tee

Bei dem Wort Lavendel denken die einen an ein Parfüm, was vor allem alte Damen mögen. Andere sehen vor ihrem inneren Auge die unendlich weiten lila Felder in der Provence, wo der Lavendel wächst. Aber Lavendel ist mehr als nur ein beliebter Duftstoff für Parfüm, Lavendel ist auch eine bekannte und bewährte Heilpflanze mit einer langen Tradition. Lavendel ist vor allem gefragt, wenn es um die Seele geht. Lavendelöl und auch der Lavendelblüten Tee helfen effektiv dabei, Angstzustände, eine innere Unruhe und auch Schlafstörungen zu lindern. Kaum eine andere Pflanze schafft es, die Schönheit und die Heilkraft so miteinander zu verbinden, wie das beim Lavendel der Fall ist.

Eine Heilpflanze mit Geschichte

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„Lavare“, von diesem lateinischen Wort für „waschen“ leitet sich das Wort Lavendel ab. Schon im antiken Rom schätzen die Menschen die duftenden Blüten der violetten Pflanze. Römische Hausfrauen verwendeten getrocknete Blüten des Lavendels für die Wäsche und als Badezusatz, schon wenige Blüten im Badewasser sorgten für einen angenehmen und frischen Duft. Erst im 12. Jahrhundert fanden die Menschen heraus, dass der Lavendel nicht nur gut duftet, sondern auch eine Pflanze mit Heilkräften ist. Hildegard von Bingen fand heraus, dass Lavendel ein sehr gutes Mittel ist, um Kopfläuse zu vertreiben. Später kamen die kleinen aromatisch duftenden Blüten auch bei Blähungen, Bauchkrämpfen und Angstzuständen zum Einsatz.

Nicht nur in Deutschland machte der Lavendel Karriere, auch in Frankreich war bekannt, wie vielseitig sich der Lavendel einsetzen lässt. Besonders gut gedeiht der Lavendel vor allem im milden Mittelmeerklima im Süden von Frankreich. Hier wurde bereits im frühen Mittelalter damit begonnen, Lavendel anzupflanzen, wenn auch nur in einem kleinen und bescheidenen Rahmen. Der französische Adel liebte den Duft der Lavendelblüten und auch der König hatte stets ein Taschentuch bei sich, das mit Lavendelöl getränkt war. Das Öl verbreitete einen angenehmen Duft, außerdem hatte Lavendel auch den Ruf, Ungeziefer fernzuhalten. Im 17. Jahrhundert begann in der Provence der Anbau vom Lavendel im großen Stil, vor allem für die Kosmetik- und die Parfümindustrie.

Der Lavendel aus botanischer Sicht

Lavendelblüten Tee

Betörender Duft für die innere Ruhe @ depositphotos.com / valio84sl


„Lavandula angustifolia“, so lautet der botanische Name des Lavendels. Die Pflanze wird zwischen 20 und 60 Zentimeter groß und besitzt viele verzweigte, zum Teil aber auch verholzte Stängel. Die Blätter des Lavendels sind grüngrau gefärbt und eher schmal. Viel interessanter sind jedoch die Blüten des echten Lavendels. Sie sind bläulich bis zart violett und ordnen sich an den Stängeln wie kleine Ähren an. Handelt es sich um echten Lavendel, dann verbreitet er einen aromatischen Duft, wenn er zwischen Juli und August in Blüte steht. Botanisch gehört der Lavendel zur Familie der Lippenblütler und seine eigentliche Heimat ist der Mittelmeerraum. Dort wächst er überwiegend wild an sehr trockenen und sonnigen Hängen.

Wird er wie in der Provence oder in Italien und Spanien aus kommerziellen Gründen angebaut, dann ist der Lavendel so veredelt, dass er ganz besonders intensiv duftet. Für Seifen und Shampoos, Körperlotionen und Badeöle sowie für Parfüms ist der Lavendel eine begehrte Basis, die für einen wunderbaren Duft und für eine milde Pflege sorgt.

Lavendel im Garten

Alle, die den Duft des Lavendels lieben oder gerne den aromatischen Lavendelblüten Tee trinken, sollten die Zier- und Heilpflanze zu einem Teil des Gartens machen. Lavendel lässt sich auch in Deutschland ohne Probleme im Garten anpflanzen. Er gedeiht in einem Beet ebenso gut, wie auch in einem Topf auf der Terrasse oder dem Balkon. Für den Gärtner ist der Lavendel interessant, weil er so gut wie keine Pflege benötigt. Wichtig ist ihm nur ein möglichst sonniger und warmer Platz sowie eine trockene, nährstoffarme Erde, die sandig sein darf. Nur wenn der Winter richtig kalt und frostig ist oder wenn der Frost sehr lange andauert, ist es wichtig, den Lavendel zu schützen. Wächst er im Topf, dann sollte dieser Topf ins Haus geholt werden.

Lavendel, der aus warmen Regionen kommt, braucht relativ wenig Wasser und es ist ratsam, ihn nur sparsam zu gießen. Wächst der Lavendel in einem Beet, dann bitte nur in Perioden mit großer Trockenheit gießen. Damit der schöne und betörend duftende Lavendel sich auch lange hält, ist es eine gute Idee, ihn einmal im Jahr ein wenig zurückzuschneiden, und zwar am besten im Frühling. Wer die Blüten für den Lavendelblüten Tee ernten möchte, sollte die Blüten Anfang Juli entfernen, denn zu der Zeit haben sie noch ihr volles Aroma. Wer Rosen im Garten hat, sollte grundsätzlich auch Lavendel haben. Rund um die Rosen gepflanzt, schützt der Lavendel die edlen Blumen effektiv vor Blattläusen.

Wie wirkt der Lavendel?

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Lavendel ist eine ungemein vielseitige Heilpflanze. Lavendelblüten Tee wirkt einer Entzündung entgegen, er fördert die Durchblutung und ist in der Lage, krampfartige Schmerzen zu lösen. Aber das ist noch lange nicht alles, denn Lavendelblüten Tee kann noch viel mehr.

Er wirkt bei:

  • Problemen mit der Verdauung
  • Magenschmerzen
  • Bauchkrämpfen
  • Zahnschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Innerer Unruhe
  • Blähungen und Völlegefühl
  • Kopfschmerzen
  • Beschwerden mit dem Kreislauf

Die meisten Menschen, die sich Hilfe durch die beliebte Heilpflanze erhoffen, trinken den Lavendelblüten Tee, allerdings kann bereits der Duft hilfreich sein. Einige Tropfen Lavendelöl auf ein Taschentuch geträufelt und auf das Kopfkissen gelegt, sorgt für einen ruhigen, entspannten Schlaf. Im Wäscheschrank ist der Lavendel übrigens auch gerne gesehen. Ein Säckchen mit getrockneten Lavendelblüten in den Schrank gehängt, vertreibt die lästigen Kleidermotten. Ein kleiner Tipp: Falls der Lavendel im Säckchen nicht mehr ganz so stark duftet, ihn einfach für wenige Minuten über Wasserdampf halten. Er riecht danach wieder wie frisch gepflückt.

Ein natürliches Heilmittel

Warum ist Lavendel ein so effektives Heilmittel? Das liegt an den Inhaltsstoffen, die auch bei Stress wirken. Immer wenn der Körper unter Stress kommt, produziert er ein Hormon mit dem Namen Cortisol. Um Stress zu vermeiden, reicht es schon, nur wenige Minuten am Lavendel zu riechen und schon sinkt die Konzentration von Cortisol im Blut. Ein Bad mit Lavendelöl hilft, wenn es mit dem Einschlafen Probleme gibt oder wenn die innere Unruhe zu stark wird. Massagen mit Lavendelöl helfen dabei, verspannte Muskeln wieder aufzulockern, und wer Flugangst hat, sollte vor dem nächsten Flug Lavendelblüten Tee trinken oder Lavendel-Weichkapseln einnehmen. Spannungskopfschmerzen sind immer unangenehm und wer sie loswerden möchte, muss einfach nur ein wenig Lavendelöl auf die Schläfen reiben. Der Schmerz löst sich danach in der Regel sehr schnell auf.

Dass Lavendel hilft, ist wissenschaftlich erwiesen und Lavendelblüten Tee wird auch ärztlich empfohlen. Seine Wirkung verdankt der Lavendelblüten Tee unter anderem den Gerbstoffen und den Flavonoiden, die in den Blüten des Lavendels enthalten sind. In der Kombination sind diese Inhaltsstoffe eine natürliche Waffe gegen viele Erkrankungen.

Lavendel in der Küche

Seine große Vielseitigkeit stellt der Lavendel auch in der Küche unter Beweis. Nicht nur als Lavendelblüten Tee ist die Heilpflanze ein echter Genuss, auch als Gelee, als Gewürz oder als Essig kommt der Lavendel bei Feinschmeckern gut an.

Wer den köstlichen Lavendel-Essig probieren möchte, gibt dazu frische oder getrocknete Lavendelblüten in eine Flasche und füllt diese mit einem guten Weißweinessig auf. Die Flasche anschließend gut verschließen und den Essig drei Wochen lang ziehen lassen.

Für das Lavendel-Gewürzsalz frische Pfefferkörner mörsern sowie Rosmarin und getrocknete Tomaten klein schneiden. Dann die Lavendelblüten fein hacken und alles mit grobem Salz vermischen. Das Lavendel-Salz schmeckt besonders gut zu Lammfleisch als Belag auf einem Butterbrot, zusammen mit einem würzigen Radieschen.

Als Brotaufstrich, aber auch zu Fisch und Wild ist Lavendel-Gelee ebenfalls eine tolle Sache. Dazu eine Tasse Lavendelblüten mit einem Liter Apfelsaft aufkochen und anschließend über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag den Saft einer Zitrone mit einem Kilogramm Gelierzucker vier Minuten kochen lassen und anschließend sofort noch heiß in Gläser abfüllen.

Lavendelblüten Tee für die äußere Anwendung

Lavendelblüten Tee schmeckt sehr gut und lässt sich auch äußerlich anwenden. Da Lavendelblüten Tee entzündungshemmend wirkt, lässt er sich bei Entzündungen der Haut ebenso wie bei einem Sonnenbrand einsetzen. Um den Sonnenbrand zu kühlen, einen Mulllappen in Lavendelblüten Tee tunken und in anschließend auf den Sonnenbrand legen. Der Lavendelblüten Tee zieht die Hitze aus dem Sonnenbrand, beruhigt die Haut und gibt ihr die verlorene Flüssigkeit zurück. Bei juckenden Ekzemen hilft es, die betroffenen Stellen mit Lavendelblüten Tee abzutupfen. In Kombination mit Ringelblumensalbe wirkt sich der Lavendelblüten Tee besonders positiv aus, denn der Lavendel wie auch die Ringelblume regen die Zellen an, sich selbst zu heilen.

Wer eine besonders hartnäckige Erkältung hat, sollte es mit Lavendelblüten Tee als Dampfbad versuchen. Die Inhaltsstoffe des Lavendels lassen die geschwollenen Nasennebenhöhlen wieder abschwellen, sie befreien die Stirnhöhlen und lösen den festsitzenden Schleim auf den Atemwegen. Alle, die sich erschöpft und ausgelaugt fühlen, sollten ein Bad mit Lavendelblüten machen, denn der Lavendel beruhigt und entspannt. Dazu 50 Gramm frische oder getrocknete Lavendelblüten mit einem Liter kochenden Wasser übergießen, für 15 Minuten ziehen lassen und dann zum Badewasser gießen.

Lavendelblüten Tee richtig zubereiten

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Lavendelblüten Tee ist nicht jedermanns Geschmack, der Tee schmeckt leicht blumig, aber leider auch etwas seifig. Daher ist es immer eine gute Idee, einen Löffel Honig in die Tasse zu geben. Wer möchte, kann auch mit Kandiszucker süßen oder ein Stück Süßholz zum Tee geben. Bei Beschwerden mit dem Magen, den Lavendelblüten Tee nach dem Essen in kleinen Schlucken trinken. Das löst die krampfartigen Schmerzen und lindert auch das Völlegefühl. Wenn der Lavendelblüten Tee eine beruhigende Wirkung haben soll, am besten vor dem Einschlafen eine Tasse des Tees trinken. Selbst wenn Lavendelblüten Tee sehr gesund ist, mehr als zwei, maximal drei Tassen am Tag sollten Erwachsene nicht davon trinken. Schwangere Frauen dürfen nur bedingt Lavendelblüten Tee trinken. Hier ist es notwendig, vorher mit dem Arzt oder mit der Hebamme zu sprechen.

Lavendelblüten Tee zuzubereiten, ist weder kompliziert noch zeitaufwendig. Zwei gehäufte Teelöffel frische oder getrocknete Lavendelblüten in ein Tee-Ei oder in eine Tasse geben und 250 Milliliter kochendes Wasser dazugeben. Nach acht bis maximal zehn Minuten ist der Lavendelblüten Tee dann trinkfertig. Wenn die Blüten in der Tasse sind, den Tee vor dem Trinken noch durch ein Sieb gießen. Einfacher ist die Zubereitung hingegen mit einem Tee-Ei oder mit einem praktischen Teefilter aus Papier.

Welche Nebenwirkungen hat der Tee aus Lavendelblüten?

Alles, was eine Wirkung hat, hat leider auch immer eine Nebenwirkung, der gesunde Lavendelblüten Tee macht da keine Ausnahme. Menschen, die Beschwerden mit dem Kreislauf haben oder an einer Herzschwäche leiden, sollten kein Vollbad mit Lavendelblüten nehmen. Auch mit offenen Wunden ist das Baden im Lavendel verboten. Lavendel gehört nämlich zu den wenigen Heilpflanzen, die eine allergische Reaktion auslösen können. Wer merkt, dass sich nach dem Genuss einer Tasse Lavendelblüten Tee juckende Stellen oder Pusteln auf der Haut bilden, sollte von einem Arzt einen Allergietest machen lassen. Dass der Lavendel in diesem Fall der Verursacher ist, kann durchaus sein.

Wer Beruhigungsmittel nimmt, die der Arzt verschrieben hat, sollte ebenfalls vorsichtig sein, wenn es um Lavendelblüten Tee geht. Hier kann es in seltenen Fällen zu Wechselwirkungen kommen. Da der Lavendel starke ätherische Öle hat, kann es beim Gebrauch einer Seife, die Lavendel enthält, ebenfalls zu einer allergischen Reaktion kommen. In der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit ist Lavendelblüten Tee keine so gute Wahl. Für Kinder und besonders für Säuglinge ist der Tee aus Lavendelblüten streng verboten. Was können Eltern aber tun, wenn der Nachwuchs nicht einschlafen will? Einfach einen kleinen Strauß Lavendel oder ein kleines mit Lavendelblüten gefülltes Kissen in die Nähe des Kinderbetts legen. Der Duft allein hat schon eine beruhigende Wirkung und unterstützt den gesunden Schlaf des Kindes.

Fazit

Im Garten macht der Lavendel immer eine sehr gute Figur. Er beschützt die Rosen vor den lästigen Blattläusen, er sorgt für wunderbaren Duft und aus seinen Blüten lässt sich ein aromatischer Tee kochen. Lavendelblüten Tee wirkt beruhigend für die Seele und lässt den Stress sanft abklingen. Auch wer Probleme mit dem Einschlafen hat, sollte den Tee aus Lavendelblüten trinken. Der Duft des Lavendels vertreibt zudem die Motten aus dem Kleiderschrank und als Parfüm ist Lavendel nach wie vor nicht nur bei älteren Damen beliebt. Dass der Lavendel auch eine wissenschaftlich anerkannte Heilpflanze ist, lässt sein einzigartiger Duft schnell vergessen. Wer zur Ruhe kommen will und Stress abbauen möchte, kann das mit dem betörenden Duft nach Lavendel. Lavendelduft erinnert an den Süden und an die weiten violetten Felder in der Provence, die sich bis zum Horizont erstrecken.

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Redaktion
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